Umfrage zur Telemedizin

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In dem Projekt „Dithmarschen Digital“ beschäftigen wir uns mit unter anderen mit dem Thema der Telemedizin.

Telemedizin bezeichnet „die Diagnostik und Therapie unter Überbrückung einer räumlichen oder auch zeitlichen Distanz zwischen Arzt, Therapeut, Apotheker und Patienten oder zwischen zwei sich abstimmenden Ärzten mittels Telekommunikation“.

 

Der demographische Wandel oder eingeschränkter öffentlicher Nahverkehr können Faktoren sein, weshalb Ärzte / Ärztinnen schwer erreicht werden können.

Telemedizin kann dies in Teilen ausgleichen, indem Sie in einer Video-Sprechstunde zum Beispiel Messdaten digital übermitteln oder das digital verschriebene Rezept direkt an eine Apotheke senden können.

 

Wir möchten von Ihnen gerne wissen, ob Interesse an Telemedizin in Dithmarschen besteht und ob dies genutzt werden würde. Zusätzlich würden uns Ihre Wünsche diesbezüglich interessieren.

 

In der Umfrage müssen nicht alle Felder ausgefüllt werden!

 

Umfrage Telemedizin

Hausarztpraxis

Wie gut erreichen Sie aktuell Ihre Hausarztpraxis?
Nutzen Sie im Bereich der Hausärzte / Hausärztinnen bereits Telemedizin?
Würden Sie im Bereich der Hausärzte / Hausärztinnen gerne Telemedizin nutzen?

Facharztpraxis

Wie gut erreichen Sie aktuell im Schnitt Ihre Facharztpraxis?
Nutzen Sie im Bereich der Fachärzte / Fachärztinnen bereits Telemedizin?
Würden Sie im Bereich der Fachärzte / Fachärztinnen gerne Telemedizin nutzen?

Allgemeines

Was wäre Ihnen in Bezug auf Telemedizin besonders wichtig?
Wie alt sind Sie?
5 Kommentare
  1. Meinereiner sagte:

    Ich finde Telemedizin furchtbar, noch unpersönlicher geht es auch nicht …. was ist das Nächste? Medizinische Roboter? Danke nein!

    Antworten
  2. Fabian Schäfer sagte:

    Ich begrüße diesen Vorstoß sehr. Es ist doch toll, wenn man zukünftig Wege zum Arzt/ zur Apotheke einsparen kann und vielleicht sogar die Bürokratie durch Digitalisierung vereinfacht wird

    Antworten
  3. Christiane Feist sagte:

    Die Frage nach dem bevorzugten Verkehrsmittel finde ich missverständlich.
    Fahrzeit mit dem Bus / der Bahn ist das Eine, der Weg zur Haltestelle das Andere. Hinzu kommt die Häufigkeit des angebotenen Nahverkehrs.
    Mein Hausarzt ist in Hemmingstedt, ich wohne in Meldorf. Da habe ich Glück, einmal pro Stunde komme ich hin und zurück. Für den Weg zur Haltestelle in Meldorf brauche ich 16 Minuten, ich bin aber auch gut zu Fuß. Ältere Menschen, vielleicht noch mit Gehhilfe, schaffen das nicht.
    Außerdem bin ich der Meinung, dass das persönliche Gespräch mit dem Arzt nicht zu ersetzen ist. Statt hoher Investitionen in Technisierung halte ich einen verbesserten Nahverkehr für viel nachhaltiger, denn mit einem besseren Nahverkehr wird nicht nur der Arzt erreicht, sondern auch Einkauf, Freunde, Freizeitaktivitäten usw.
    Ein weiterer Punkt, der aus meiner Sicht gegen hohe Investitionen in Telemedizin spricht: Es ist immer Technik auf der Patientenseite erforderlich, die 1. Kosten verursacht und 2. anfällig für Störungen ist.
    Telemedizin ist sicher für viele hilfreich, aber sie sollte maximal eine gleichwertige Möglichkeit im Vergleich zum direkten Arztkontakt sein.

    Antworten
  4. karl kruse sagte:

    Die zunehmend systemisch auftretenden Krankheiten wie Diabetes, entzündliche Gelenks- oder Darmkrankheiten, allergische Reaktionen, Heuschnupfen etc. erfordern m.E. nach immer eine ärztliche Konsultation, ganz zu schweigen von interdisziplinären Krankenhausstationen, wo diese diffusen Krankheitsbilder systematisch angegangen werden.
    Verschleppungen von Diagnostik oder gar Therapie durch langwierige Telemedizin, wo auch medizinische Daten verlorengehen oder nicht übermittelt werden, stellen m.E. nach ein schwerwiegendes Risiko für die Gesundheit der Patienten dar.
    Auch scheint mir die Haftungsfrage und der Datenschutz in der Telemedizin nicht genügend geklärt. Wer haftet oder zeichnet die Gespräche auf, wenn fehlerhafte oder lückenhafte Beratung oder einfach Sprachbarrieren durch ausländische Ärzte zu falschem Verhalten der Patienten führen oder Patientendaten nicht sorgfältig genug erfragt werden, weil das Vertrauensverhältnis in solch kurzer Zeit in der Telemedizin einfach nicht aufgebaut werden kann.
    Wie lange müssen solche Gespräche aufbewahrt werden, um hinterher nachweisen zu können, dass der/ die Patientin oder der/ die Ärztin ausreichende Krankheitsdaten kommuniziert haben- was man allgemein als Anamnese bezeichnet.
    Welche Ärzte dürfen Zugriff zu diesen Telegesprächen haben und welche nicht?
    Und wie sollten ethische Fragen wie die Wahrheitsfrage bei Krebsdiagnosen z.B. in der Telemedizin behandelt werden?
    Nichts gegen eine Krankschreibung wegen eines nasalen oder bronchialen Infektes per Telemedizin, aber alle anderen Krankheitsbilder gehören m.E. nach in ein ordentliches Arztsprechzimmer.

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