Öffentliche Veranstaltung

, ,

Zur ersten Informationsveranstaltung des Projektes „Dithmarschen Digital“ am 28.10.2021 kamen rund 40 Bürger*innen ins BerufsBildungsZentrum in Heide.

Nach dem Gewinn der Förderung im Landeswettbewerb „Digitale Modellkommunen Schleswig-Holstein“ im September 2020 hat die Kreisverwaltung das Projekt „Dithmarschen Digital“ aufgesetzt. Das Land fördert das Vorhaben über einen Zeitraum von zwei Jahren mit 100.000 Euro. In den kommenden zehn Monaten soll eine kreisweite Digitalisierungsstrategie erarbeitet werden. Im Mittelpunkt des Projekts steht die Frage, wie Technologie helfen kann, um das Leben der Menschen einfacher zu machen. Handlungsfelder sind zum Beispiel Bildung, Gesundheit und Mobilität.

 

Dennis Janke und Carina Weber von der Stabsstelle Digitalisierung, IT und Organisationsmanagement des Kreises Dithmarschen koordinieren „Dithmarschen Digital“. Das Team arbeitet mit der Beratungsfirma „Eisenschmidt Consulting Crew“ aus Kiel zusammen. Im Projekt ist die Zusammenarbeit mit den Ämtern, den Städten und den Gemeinden sowie mit den Bürger*innen und Expert*innen aus der Wirtschaft, den Verbänden und den Vereinen ein wesentlicher Bestandteil.

 

Dennis Janke, Leiter der Stabsstelle Digitalisierung, IT und Organisationsmanagement im Kreis Dithmarschen sowie der Arbeitsgruppe hob auf der Auftaktveranstaltung hervor: „Digitalisierung ist ein Teil der Daseinsvorsorge für alle Dithmarscher*innen. Sie gelingt nur erfolgreich in Kooperation –unabhängig von Amtsstrukturen und gemeinsam mit den Bürger*innen.“

 

Nach der Vorstellung erfolgte die Gruppenarbeit. Die Teilnehmer*innen konnten zu drei zentralen Fragen ihre Ideen einbringen und darüber diskutieren: Unter „Welche Beispiele kennen wir, bei denen Technologie uns unterstützt?“ wurden Stichworte gesammelt von Online-Banking über Videokonferenz bis Schul-App. Unter „Welche konkrete Projektidee haben wir für die Digitalstrategie im Kreis Dithmarschen“ wurden zum Beispielvorgeschlagen digitale Einkaufshilfen, Car-Sharing-App, und Co-Working-Spaces. Unter „Wie könnte uns Technologie helfen, unseren Alltag besser zu gestalten?“ wurden unter anderem digitale Bürgerdienste sowie Bildungsangebote und kostenfreies W-LAN genannt.

 

Jens Wallenhorst war erfreut über die gute Beteiligung: „Es kamen über 50 Ideen in einer halben Stunde zusammen.“ Auch würde eine große Bandbreite an Themen abgedeckt werden.

 

Im weiteren Schritt werden die Ergebnisse aus der Auftaktveranstaltung von Expert*innen in den Fokusgruppen bearbeitet.

 

In knapp zehn Monaten soll die fertige Strategie vorliegen, anschließend sollen für einige der geplanten Projekte Fördermittel zur Umsetzung eingeworben werden.

0 Kommentare

Hinterlasse einen Kommentar

An der Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.