LoRaWAN in Dithmarschen

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Haben Sie schon einmal etwas von der Funktechnologie LoRaWAN gehört? Ein spannendes Thema, welches in naher Zukunft zu unserem Alltag gehören wird.

 

Wofür steht LoRaWAN?

LoRaWAN ist eine Abkürzung für „Long Range Wide Area Network“. Es handelt sich hierbei um eine Funktechnologie, die in der Lage ist, Daten über eine große Entfernung sicher, energieeffizient und kostengünstig zu übertragen. Dies ist auch auf eine große Entfernung möglich, was auf dem Land besonders interessant ist. Möglich machen dies batteriebetriebene, drahtlose Sensoren.

 

Wie funktioniert LoRaWAN?

Beispielsweise auf öffentlichen Gebäuden werden Sensoren installiert, die Daten ermitteln und diese verschlüsselt zum LoRaWAN-Gateway senden. Diese Gateways sind Empfänger und nehmen diese Daten auf, um sie anschließend an den Netzwerkserver zu übermitteln. Dort erfolgt die Verarbeitung der Daten.

Die Datenübertragung erfolgt auf dem kompletten Weg verschlüsselt und somit sehr sicher.

 

Welche Anwendungsmöglichkeiten bietet LoRaWAN?

Verkehrs- und Parkplatzmanagement

Mittels der Sensortechnik können auf ausgestatteten Parkplätzen freie Flächen angezeigt werden. Somit wird der Verkehr für Parkplatzsuchen stark reduziert, wodurch Treibstoffkosten und Abgasemissionen stark verringert werden können.

 

Zählerstandsablesungen

Öffentliche Versorger können automatisch die Zählerstände auslesen lassen. Dies führt zu einer genaueren Abrechnung und spart zusätzlich Zeit ein.

 

Wärme- oder Bewegungssensoren

Bei älteren alleinstehenden Personen können diese Sensoren in der Küche verbaut werden. Angehörige können somit erkennen, ob die Person sich im Haus bewegt. Sollte dies nicht der Fall sein, kann eine schnellere Kontaktaufnahme oder Hilfeleistung erfolgen.

 

 

In Schleswig-Holstein hat sich das Land auf den Weg gemacht ein flächendeckendes Netz aufzubauen um die Technologie möglichst vielfältig nutzen zu können.

Der Kreis Dithmarschen ist in diesem Projekt vertreten und wird sich an dem Ausbau beteiligen.

1 Kommentar
  1. Sabina Mollenhauer sagte:

    Als Informatikerin finde ich technischen Ausbau prinzipiell spannend.
    Jedoch stelle ich mir hier die Frage, ob nicht eher ein Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs Priorität über Parkplatz- (wohl kaum ein Problem im ländlichen Dithmarschen) und Bewegungsüberwachung (grundsätzlich auch eher problematisch) ist.
    Richtig sinnvoll ist LoRaWAN meines Wissens nach eher in Krisengebieten, z.B. dort für medizinische Geräte, wo Netzausbau wenig vorhanden ist.
    Dieses Projekt ist dann eher im Interesse bestimmter Unternehmen für den Ausbau weiterer weniger benötigter Funktionalitäten. Die können dann an die öffentliche Hand verkauft werden.
    Aber die Öffentlichkeit selbst hat davon eher wenig.
    Ich wünsche mir wirklich ein Ende des übermäßigen Internettechnologismus… Wir brauchen nicht noch eine App, sondern Züge, Busse, Fahrradwege, medizinische Versorgung, Kitas, Schulen und und und.
    Danke für das Forum! Ich hoffe die Anregungen werden ernsthaft berücksichtigt.

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