Digitale Modelkommune

Hier finden Sie weitere Informationen zur Erstellung der Digitalisierungsstrategie für den Kreis Dithmarschen, zum Stand der Entwicklungen sowie zu den Zielen und Akteur*innen dahinter.

Erfahren Sie mehr!

Digitale Model-
kommune

Hier finden Sie weitere Informationen zur Erstellung der Digitalisierungsstrategie für den Kreis Dithmarschen, zum Stand der Entwicklungen sowie zu den Zielen und Akteur*innen dahinter.

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Was passiert wann?

Projektstatus

  • Herbst 2021

    Vorlauf und Setup

    Erarbeitung von Visionen und Zielen // Identifikation der relevanten Handlungsfelder // Koordinierung mit der Steuerungsgruppe // Erstellung Beteiligungskonzept

  • Winter 2021

    Beteiligung der Gesellschaft

    Beteiligungswebsite geht online.

    Einbindung der Bürger*innen – Unternehmen – Senior*innen – Jugend – themenspezifischer Expertengruppen etc.

    Beteiligungsformate:  verschiedene Online-Umfragen // digitale oder physische Regionalkonferenzen // Möglichkeit zum Einbringen eigener Projektideen // Experteninterviews usw.

  • Winter 2021/2022

    Fokusgruppen und Beteiligung

    Durchführung von Expertenworkshops // Beteiligung von Bürger*innen

  • Frühjahr 2022

    Strategieentwurf und Projekte

    Auswertung der verschiedenen Beteiligungsformate // Festlegen thematischer Fokusthemen zur inhaltlichen Vertiefung // Weiterentwicklung von Projektideen und Erstellung von Projektsteckbriefen // Entwicklung von Prototypen // Fördermittelakquise für die nachfolgende Umsetzungsphase

  • Herbst 2022

    Finale Digitalisierungsstrategie und Ergebnisse

    Fertigstellung der Digitalisierungsstrategie // Abschließende Ergebnispräsentation // Festlegen verbindlicher Schritte für die Umsetzungsphase

Digitalisierungsstrategie

Die bisherigen Aktivitäten des Kreises Dithmarschen im Kontext der Digitalisierung beziehen sich bislang vor allem auf die Bereitstellung der flächendeckenden Infrastruktur und die Umsetzung von bundes- bzw. europarechtlichen Vorgaben hinsichtlich E-Government in den Verwaltungen (u.a. Onlinezugangsgesetz OZG, Einführung der E-Akte).

Diese Aktivitäten gilt es nun zu intensivieren, um aus den Potentialen der digitalen Technologien v.a. einen Mehrwert für die Gesamtbevölkerung zu ziehen. Die Digitalisierung bietet Hilfestellung und innovative Lösungen zur Bewältigung räumlich und demografisch bedingter Probleme. Ziel ist es, kommunale Aufgaben effektiv zu erledigen, räumlich-physische Distanzen zu überwinden und damit Leistungserbringung jeglicher Art in die Fläche zu bringen – zum Beispiel in den Bereichen Gesundheit und Pflege, Bildung und Mobilität.

Dieser chancenreiche digitale Wandel führt jedoch gleichzeitig zu disruptiven, umfassenden Veränderungen in vielen Lebensbereichen. Berichte über Datenmissbrauch sorgen für Verunsicherungen und Vorbehalte gegenüber digitalen Lösungen, die insbesondere sensible persönliche Daten betreffen. Der Einsatz neuer digitaler Technologien erfordert daher vorausschauendes und transparentes Handeln aller Akteur*innen im Kreis, um eine breite Akzeptanz und Vertrauensbasis zu schaffen. Ziel der Kreisverwaltung sowie der Vertreter*innen der Städte, Gemeinden und Ämter ist es, die Einwohner*innen, Organisationen und Unternehmen zu ermuntern und zu befähigen, die Chancen der Digitalisierung zu erkennen und diese sicher und sinnvoll für sich zu nutzen.

Im Sinne des Leitsatzes „Wir gestalten gemeinsam die Zukunft und machen Dithmarschen smart“ soll die Digitalisierungsstrategie den strategischen Überbau bilden für alle Aktivitäten in Zusammenhang von Digitalisierung und Digitaler Agenda mit konkreten Maßnahmen zur Umsetzung der Strategie.

Alle Bürger*innen, Unternehmen, Initiativen und Vereine im Kreisgebiet sind angesprochen. Die Strategie soll sich an den realen Bedürfnissen von Bürgerinnen, Bürgern und Unternehmen orientieren. Bereits heute existierende Herausforderungen sollen mit Hilfe von digitalen Werkzeugen gelöst werden. Damit dieser „Bürger*innen-zentrierte“ Ansatz auch tatsächlich funktioniert, wird die Strategie durch eine umfangreiche Beteiligung aller Dithmarscherinnen und Dithmarscher erstellt. Das findet durch unterschiedliche Maßnahmen statt, wobei die folgende Aufzählung noch nicht abschließend ist. Im Laufe des Prozesses werden weitere Bausteine hinzukommen.

  • Öffentliche Veranstaltungen
  • Online-Umfragen
  • Fokusgruppen
  • Einreichung eigener Projektideen

Die Digitalisierungsstrategie gibt, wie es sich für eine Strategie gehört, einen groben Rahmen vor und stellt die Orientierungsplanken für Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger, sowohl in der Verwaltung als auch in der Politik, dar. Nur mit einer Strategie alleine ist den Bürgerinnen, Bürgern und Unternehmen jedoch nicht geholfen. Um „echte“ Probleme zu lösen sind auch „echte“ Lösungen notwendig! Diese Lösungen werden später in Form von einzelnen Projekten umgesetzt. Bereits während des Strategieprozesses werden die Ideen für konkrete Projekte gesammelt. Die Sammlung dieser Projekte stellt die Digitale Agenda dar. Man kann also vereinfach sagen: die Digitale Agenda ist die Umsetzung der Digitalisierungsstrategie.

Am Ende des Prozesses im Herbst 2022 sollen sowohl Strategie als auch Agenda feststehen – und dann fängt die eigentliche Arbeit mit der Realisierung der Projekte erst an.

Die Strategieerstellung findet in einer engen Kooperation des Kreises mit den sechs Ämtern und den beiden amtsfreien Städten statt, damit digitale Lösungen unabhängig von Verwaltungsgrenzen in ganz Dithmarschen zur Verfügung gestellt werden können.

Für die Vertretung der einzelnen Kooperationspartner ist je ein Mitglied in die Lenkungsgruppe entsandt worden.

Die Lenkungsgruppe stellt die Entscheidungsebene für das Projekt dar und ist für die strategische Steuerung und Erfolgskontrolle, sowie die Genehmigung der Gesamtprojektplanung zuständig.

Für die operative Umsetzung des Projektes wurde eine Projektgruppe gebildet, in der ebenfalls alle Kooperationspartner vertreten sind.

Eine Vorstellung der Projektgruppenmitglieder finden Sie hier.

Die Projektgruppe trifft sich alle zwei Wochen in einer Videokonferenz, bespricht den aktuellen Projektstand und klärt die kommenden Aufgaben. Sie stellt somit die Arbeitsebene dar. Die Mitglieder der Projektgruppe fungieren auch als Multiplikatoren und spiegeln die Informationen aus der Arbeitsebene in die eigenen Verwaltungen zurück. Sie sind somit auch Bindeglied zwischen Entscheidungs- und Arbeitsebene.

Die Projektleitung hat der Leiter der Stabsstelle für Digitalisierung, IT und Organisationsmanagement beim Kreis Dithmarschen, Dennis Janke, inne. Carina Weber, ebenfalls aus dieser Stabsstelle, unterstützt federführend die Arbeiten als Projektmitarbeiterin.